Bentonit

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Auch heute noch sind vor allem Heilerden und ähnliche Naturprodukte sehr beliebt. Eine beliebte Vulkanerde ist Bentonit.

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    Bentonit – Was ist das eigentlich? 

    Bentonit ist ein Tonmineral beziehungsweis ein Gemisch verschiedener Mineralien. Dieses Gestein verdankt seinem Namen dem ersten Ort, an dem es gefunden wurde, nämlich Fort Benton in Montana, USA. Eines der Hauptbestandteile ist Montmorillonit. Entstanden ist es aus der Verwitterung von Vulkanasche.

    Die besonderen Eigenschaften 

    Bentonit ist aufgrund seiner Eigenschaften ein sehr aussergewöhnliches Mineralgemisch. Der Hauptbestandteil Montmorillonit ist besonders wasseraufnahme- und quellfähig. Die Oberfläche ist deutlich höher im Vergleich zu herkömmlichem Ton. Diese negativ geladene, grosse Oberfläche sorgt dafür, dass es besonders aufnahmefähig für Schadstoffe ist. Ein einziger Gramm Bentonit hat eine unglaubliche Oberfläche von 400 bis 600 m².
    Wird Bentonit in ein Glas Wasser eingerührt, ist es während des Rührens flüssig. Hört man auf, es zu rühren, wird es sofort fest.

    So wirkt Bentonit

    Die enorme Oberfläche von Bentonit ist negativ geladen und zieht daher positiv geladene Ionen wie ein Magnet an. Schadstoffe werden auf diese Weise gebunden. Daher sind die Einsatzfelder so breitgefächert. Im nachfolgenden Abschnitt werden wir dir mehr dazu zählen, auf welche verschiedenen Arten Bentonit genutzt wird. 

    Die Anwendungsmöglichkeiten 

    Aufgrund der einzigartigen Eigenschaften, welche Bentonit aufweist, gibt es unzählbare Anwendungsmöglichkeiten. Wir haben für euch die Wichtigsten zusammengefasst.

    Im Bauwesen

    Es spielt vor allem im Bauwesen eine grosse Rolle. Aufgrund seiner Eigenschaften kann es als Bindemittel genutzt werden. Auch als Mittel zur Dichtung hat es sich bewährt und findet häufig in dieser Form Anwendung. Aufgrund der hohen Wasseraufnahmefähigkeit wird es in dem Rahmen oft zur Kontrolle des Feuchtigkeitsgehaltes verwendet.

    In Umweltangelegenheiten

    Die besonderen Eigenschaften von Bentonit kommen vor allem der Umwelt zugute. Da es Schadstoffe absorbiert, nutzt man es vor allem in Bereichen wie der Abwassernachbehandlung.
    Es wird auch häufig für die Auskleidung von Teichen und Seen verwendet, da es nicht nur das Versickern verhindert, sondern auch hier die Giftstoffe absorbiert.
    In der Landwirtschaft nutzt man den Stoff zur Verbesserung des Bodens.

    In der Lebensmittelindustrie

    Auch in der Lebensmittelindustrie stösst man häufig auf Bentonit. Zum einen nutzt man die Eigenschaft, dass es besonders viel absorbieren kann und demnach eine Menge Flüssigkeit aufnimmt. So können überschüssige Flüssigkeiten reduziert werden.
    Zum anderen wird es in der Wein- und Bierproduktion genutzt. Es fungiert als Klärmittel und verbessert so das Endprodukt.  

    Im Bereich der Körperpflege

    Bentonit ist besonders im Bereich der Körperpflege und der Kosmetik relevant. Da es die Eigenschaft besitzt, Giftstoffe regelrecht magnetisch anzuziehen, eignet es sich hervorragend als Gesichtsmaske oder Körperpackung. Es wirkt sich positiv im Kampf gegen Unreinheiten aus. Allerdings kann es in diesem Zusammenhang austrocknend wirken, daher ist die richtige Pflege wichtig.

    Wo kommt Bentonit her?

    Die Entstehung von Bentonit erfolgt durch die Verwitterung von Vulkanasche. Daher wird es vor allem in Gebieten gewonnen, in denen es vulkanische Aktivitäten gibt. Zuerst fand man es in Fort Benton im US-Bundesstaat Montana. Auch heute noch wird es in diesem Gebiet abgebaut, aber auch in den Staaten Wyoming und Utah.

    Beispiele für andere bedeutende Abbauländer der Vulkanerde sind China, Italien, Griechenland, Kanada, Russland und Mexico.

    Bentonit ist nicht als Lebensmittel zugelassen.