Bio Leindotteröl 500ml

Kaltgepresstes Leindotteröl wird schonend aus den Samen der Leindotterpflanze (Camelina sativa) gewonnen.

Produktvorteile auf einen Blick

  • ohne Gentechnik, nicht raffiniert oder desodoriert
  • gold-gelbes Öl
  • als Beigabe zum Smmothie, Joghurt, Shake oder als Zusatz zum Salatdressing oder Dip
Inhalt
500 ml
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Bio Leindotteröl nativ und kaltgepresst

Das Bio Leindotteröl von bioKontor wird aus den Samen des Leindotters, botanisch Camelina sativa, gewonnen. Die Samen stammen aus kontrolliert biologischem Anbau in der EU. Durch die mechanische Kaltpressung ohne zusätzliche Hitze entsteht ein natives, goldgelbes Speiseöl in Rohkostqualität.

Leindotteröl ist weder raffiniert noch desodoriert. Weitere Öle oder Zusatzstoffe sind nicht enthalten. Abgefüllt wird das naturbelassene Öl in einer UV-geschützten Glasflasche mit 500 ml Inhalt. Lichtschutz und kühle Lagerung sind bei diesem oxidationsempfindlichen Pflanzenöl besonders wichtig.

Ungesättigte Fettsäuren und Alpha-Linolensäure

Bio Leindotteröl besteht zu rund 87,3 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. Je 100 g enthält es durchschnittlich 22,1 g einfach ungesättigte und 65,2 g mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Der Anteil gesättigter Fettsäuren liegt bei 12,7 g. Der Energiegehalt beträgt 900 kcal je 100 g. Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiss und Salz sind mit jeweils 0 g angegeben.

Charakteristisch ist der Gehalt an Alpha-Linolensäure, kurz ALA. Diese essenzielle Omega-3-Fettsäure kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Leindotteröl enthält davon ungefähr 41 g je 100 g.

Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 2 g ALA ein. Auf Grundlage des durchschnittlichen Fettsäuregehalts liefern rund 5 g Leindotteröl ungefähr diese Menge. Die Werte können als natürliche Mittelwerte von Charge zu Charge leicht variieren.

Verwendung in der kalten Küche

Leindotteröl besitzt einen milden, gemüseartigen Geschmack, der an frische Erbsen erinnert. Eine leicht würzige bis dezente senfähnliche Note kann ebenfalls wahrnehmbar sein. Das Aroma passt besonders gut zu Salaten, Pestos, Dips und kaltem Gemüse.

Auch Müesli, Joghurt, Smoothies oder Shakes lassen sich mit einer kleinen Menge ergänzen. Alternativ kann das Öl pur verwendet oder erst nach der Zubereitung über ein fertiges Gericht gegeben werden. Zum Braten, Frittieren oder Backen ist es nicht vorgesehen. Starke Wärme fördert die Oxidation der mehrfach ungesättigten Fettsäuren und verändert die Qualität.

Neben der Verwendung als Lebensmittel kann das reine Öl sparsam zur Hautpflege eingesetzt oder mit einer neutralen Pflegecreme vermischt werden. Medizinische Wirkungen bei Hautentzündungen, Wunden oder anderen Beschwerden sind damit nicht zugesichert.

Unterschied zwischen Leindotteröl und Leinöl

Trotz der ähnlichen Namen stammen Leinöl und Leindotteröl von verschiedenen Pflanzen. Leindotter gehört zu den Kreuzblütengewächsen und bildet kräftig gelbe Blüten. Lein beziehungsweise Flachs zählt zu den Leingewächsen und blüht meist blau. Die Leindottersamen werden bis zu etwa 2,5 mm lang und besitzen einen natürlichen Ölgehalt von ungefähr 30 bis 35 Prozent.

Geschmacklich zeigt sich Leindotteröl eher erbsenartig und leicht würzig. Leinöl besitzt dagegen meist eine mild-nussige Note. Auch das Fettsäureprofil unterscheidet sich: Leindotteröl enthält ungefähr 41 g Omega-3-Fettsäuren je 100 g, Leinöl rund 50 g. Beide Öle eignen sich vor allem für die kalte Küche.

Bereits in früheren europäischen Kulturen wurden Leindottersamen zur Ölgewinnung genutzt. Für das bioKontor Öl werden erntefrische Bio-Samen kaltgepresst. Eine Raffination, Desodorierung oder Zugabe weiterer Stoffe findet nicht statt.

Haltbarkeit und Lagerung im Kühlschrank

Nach dem Öffnen sollte es innerhalb von drei Monaten verbraucht werden. Massgeblich bleibt das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Flasche.

Sowohl die geschlossene als auch die geöffnete Flasche ist im Kühlschrank aufzubewahren. Der Verschluss sollte stets fest sitzen, damit möglichst wenig Sauerstoff an das Öl gelangt. Direkte Sonneneinstrahlung und Wärme sind zu vermeiden.

Frisches Leindotteröl schmeckt mild und erbsenartig. Ein deutlich bitterer, ranziger oder fischiger Geschmack kann auf fortgeschrittene Oxidation hinweisen. In diesem Fall sollte das Öl nicht mehr verwendet werden.

Häufig gestellte Fragen

Leindotteröl wird aus den Samen der Leindotterpflanze mit gelben Blüten gewonnen, während Leinöl aus den Samen der blauen Leinpflanze stammt. Beide Öle enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren, jedoch unterscheidet sich ihr Geschmack: Leindotteröl schmeckt erbsenartig, während Leinöl eine nussige Note hat.
Leindotteröl eignet sich hervorragend für die kalte Küche. Es kann über Salate, Dips oder Gemüse gegeben oder ins Frühstücksmüsli gemischt werden. Zum Anbraten ist es jedoch nicht geeignet, da seine wertvollen Inhaltsstoffe durch Erhitzen zerstört werden.
Leindotteröl hat einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, einschliesslich Omega-3-Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel regulieren, die Zellmembran unterstützen und die Hormonproduktion fördern. Es kann zudem entzündungshemmend wirken und die Hautpflege unterstützen.
Leindotteröl sollte kühl, dunkel und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Eine luftdichte Verschliessung der Flasche ist wichtig, um Oxidation zu vermeiden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da diese die Haltbarkeit verkürzt.
Das Öl hat einen gemüseartigen Geschmack, der an frische Erbsen oder leicht scharfes Senföl erinnert. Es passt hervorragend zu Salaten, kalten Speisen, Frühstücksmüslis und Dips.
Leindotteröl ist etwa 6 bis 9 Monate haltbar, wenn es korrekt gelagert wird. Sollte das Öl bitter, ranzig oder fischig schmecken, ist es verdorben. Ein frisches Leindotteröl hat einen milden, erbsigen Geschmack.