Bio Borretschöl nativ kaltgepresst 250ml

Borretschöl gewinnen wir schonend aus den wertvollen Borretschsamen die aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

Produktvorteile auf einen Blick

  • aus kontrolliert biologischem Anbau
  • frei von Pyrrolizidinalkaloiden
  • regelmässige Laborkontrollen erfolgen durch deutsche Labore
Inhalt
250 ml
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Bio Borretschöl nativ und kaltgepresst

Das native Bio Borretschöl von bioKontor wird ausschliesslich aus den Samen der Borretschpflanze gewonnen. Die Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Durch die schonende Kaltpressung entsteht ein naturbelassenes Pflanzenöl in Rohkostqualität. Weitere Öle, Aromen oder Zusatzstoffe sind nicht enthalten.

Geschmacklich zeigt sich das Borretschsamenöl leicht herb, etwas säuerlich und dezent kratzig. Das typische Gurkenaroma der frischen Borretschblätter steht beim Öl nicht im Vordergrund. Abgefüllt wird es in einer 250-ml-Flasche mit praktischem Springdosierer, der eine saubere und gezielte Portionierung erleichtert.

Gamma-Linolensäure und Fettsäureprofil

Charakteristisch für Borretschöl ist der hohe Gehalt an Gamma-Linolensäure. Das Öl enthält davon rund 21 g je 100 g. Gamma-Linolensäure gehört zu den dreifach ungesättigten Omega-6-Fettsäuren. Im Vergleich nennt der Hersteller für Nachtkerzenöl etwa 10 Prozent und für Hanföl ungefähr 3 Prozent.

Daneben enthält das native Öl rund 40 Prozent Linolsäure. Diese zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure kann vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden und muss über die Nahrung aufgenommen werden. Laut Nährwertdeklaration bestehen 100 g Borretschöl aus 15 g gesättigten, 27 g einfach ungesättigten und 58 g mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Der Energiegehalt beträgt 3700 kJ beziehungsweise 900 kcal. Kohlenhydrate, Zucker, Ballaststoffe, Eiweiss und Salz sind mit jeweils 0 g angegeben.

Borretschöl enthält ausserdem natürlicherweise Erucasäure. Der Hersteller nennt dafür einen typischen Anteil von etwa 1 bis 4 Prozent. Sämtliche Prozent- und Nährwertangaben sind Mittelwerte und können aufgrund natürlicher Schwankungen leicht abweichen.

Verwendung in kalten Speisen und zur Hautpflege

Bio Borretschöl kann pur löffelweise oder als Zutat in kalten Speisen verwendet werden. Es passt beispielsweise in Smoothies, Shakes, Müesli, Quark und Frischkäse. Zusammen mit anderen Speiseölen eignet es sich auch für Salatsaucen und kalte Dressings. Zum Braten, Backen oder Kochen ist das empfindliche Öl nicht vorgesehen. Wärme kann Geschmack und Fettsäurestruktur verändern.

Auch eine äusserliche Verwendung ist möglich. Auf gereinigter Haut lässt sich eine kleine Menge direkt oder mit einem Wattepad verteilen und sanft einmassieren. Dadurch eignet sich das reine Pflanzenöl zur ergänzenden Pflege trockener oder empfindlicher Haut. Eine weitere traditionelle Anwendung ist das Spülen des Mundraums mit einer kleinen Menge Öl. Medizinische Wirkungen, beispielsweise bei Neurodermitis oder Zahnfleischentzündungen, sind damit nicht zugesichert.

Borretsch und die schonende Ölherstellung

Borretsch trägt den botanischen Namen Borago officinalis und gehört zu den Raublattgewächsen. Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze verbreitete sich im 16. Jahrhundert in Nordeuropa. Das einjährige Kraut wird bis zu 60 cm hoch und bildet zwischen Juni und September kleine blaue Blüten. Wegen des gurkenähnlichen Geschmacks seiner Blätter ist es auch als Gurkenkraut bekannt.

Für die Ölgewinnung werden ausgewählte, vollreife Borretschsamen in erster Kaltpressung bei Temperaturen unter 39 °C mechanisch verarbeitet. Anschliessend entfernt eine grobe Filtration verbliebene Samenschalen. Das klare Öl wird danach ohne Raffination oder Zugabe weiterer Stoffe abgefüllt.

Pyrrolizidinalkaloide, Hinweise und Aufbewahrung

Blätter und Blüten der Borretschpflanze können unerwünschte Pyrrolizidinalkaloide enthalten. Verarbeitet werden für dieses Öl jedoch ausschliesslich die Samen. Das fertige bioKontor Borretschöl wird vom Hersteller als frei von Pyrrolizidinalkaloiden ausgewiesen.

Kinder sowie schwangere oder stillende Personen sollten die innerliche Verwendung vorab medizinisch abklären. Gleiches gilt bei Epilepsie, Schizophrenie oder bestehenden Erkrankungen. Diese Vorsichtshinweise ersetzen keine individuelle fachliche Beurteilung.

Nach dem Öffnen sollte es innerhalb von acht Wochen verbraucht werden. Empfohlen wird eine kühle, dunkle und gut verschlossene Lagerung bei höchstens 20 °C, beispielsweise in einem Küchenschrank oder einer Speisekammer.

Häufig gestellte Fragen

Borretschöl hat den höchsten Anteil an Gamma-Linolensäure (ca. 21 %) unter den gängigen Ölen. Zudem enthält es wertvolle Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Linolsäure und Vitamin E, die es besonders für die Haut- und Körperpflege sowie für die innerliche Anwendung relevant machen.
Borretschöl wird häufig bei Neurodermitis, juckender, trockener und schuppender Haut angewendet. Es unterstützt dank der Gamma-Linolensäure und Vitamin E die Pflege empfindlicher Haut.
Borretschöl kann löffelweise pur eingenommen oder in kalten Speisen wie Smoothies, Müesli, Salatdressings, Quark oder Frischkäse verwendet werden. Wichtig ist, das Öl nicht zu erhitzen, da wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden könnten.
Ja, Borretschöl eignet sich für die Mundhygiene. Es kann direkt im Mundraum durchgespült oder dem Mundspülwasser hinzugefügt werden, um Zahnfleischentzündungen zu lindern.
Das Öl sollte kühl, dunkel und gut verschlossen gelagert werden. Es empfiehlt sich, die Flasche in der Kühlschranktür aufzubewahren, um die Qualität zu erhalten.
Ja, Kinder, Schwangere, stillende Frauen sowie Personen mit Epilepsie oder Schizophrenie sollten vor der Einnahme Rücksprache mit einem Arzt halten. Zudem sollte das Öl, auch wenn es sicher ist, nur gemäss der Empfehlungen genutzt werden.