GABA

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Gamma-Aminobuttersäure, kurz GABA, ist ein wichtiger hemmender Neurotransmitter, der das Nervensystem unterstützt. Dieser kommt zwar in Lebensmitteln vor, jedoch ist die Konzentration durch den modernen Anbau eher niedrig. Es kann also sinnvoll sein, die Gamma-Aminobuttersäure in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu konsumieren.

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    Wichtige Aufgabe im Nervensystem

    Bei GABA handelt es sich um einen Neurotransmitter im Nervensystem. Neurotransmitter werden auch Botenstoffe genannt und haben die Aufgabe, Informationen zwischen den einzelnen Zellen des Nervensystems hin und her zu transportieren. Das interessante an GABA ist, dass diese die Struktur einer Aminosäure aufweist und deshalb auch als Aminosäure-Neurotransmitter bezeichnet wird.  Wichtig ist jedoch, dass hier eine Nicht-Protein-Aminosäure vorliegt. Das heisst, dass der Körper mit diesen keine Proteine aufbaut. Hergestellt wird Gamma-Aminobuttersäure aus der Aminosäure Glutamat. Sie hat eine wichtige Funktion im zentralen Nervensystem und ist vor allem im Gehirn aktiv. Ungefähr 25 bis 50 % aller Synapsen sind mit GABA-Rezeptoren ausgestattet und können somit gehemmt werden. Die Aufgabe von GABA im Körper ist es, bestimmte Signale, welche im Gehirn entstehen oder ankommen, zu blockieren oder hemmen. Es handelt sich hierbei um den wichtigsten hemmenden Neurotransmitter im menschlichen Körper. Dadurch wird die Aktivität des Nervensystems runtergefahren. Zwar wurde der Neurotransmitter bereits im Jahr 1883 entdeckt, jedoch wurde dieser zunächst nur als ein Stoffwechselprodukt von Pflanzen und Mikroorganismus angesehen. 1950 wurde die Aminosäure schlussendlich auch als Aminosäure im Gehirn von Säugetieren und somit auch von Menschen entdeckt. Die Bedeutung und wichtige Aufgabe im menschlichen Körper wurden jedoch erst 1966 erkannt.

    Auswirkungen eines Mangels

    Für den Körper und das Gehirn kann es wichtig sein auch mal abzuschalten. Steht man unter Dauerbelastung und bekommen die Nerven keine Pause, kann das Gehirn in ein Ungleichgewicht geraten, was schwere Folgen hat. Folgen eines GABA-Mangels können eine verstärkte Nervosität oder eine innere Unruhe sein. Auch Gereiztheit, Panikattacken oder Angstzustände können auch einen Mangel hindeuten. Tatsächlich können auch Schlaflosigkeit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, schwitzige Hände oder eine chronische Erschöpfung Folgen eines Ungleichgewichts der Nerven sein. Forscher haben ebenfalls einen Zusammenhang zwischen neurologischen Krankheiten und einem niedrigen GABA-Spiegel feststellen können. Bei Untersuchungen an Patienten mit Schizophrenie wurden in einer Studie nur eine geringe Konzentration der Aminosäure im Gehirn festgestellt.

    Supplementierung

    Die Supplementierung von GABA sollte immer an das persönliche Gewicht und Alter angepasst werden. Hierbei kann ein Gespräch mit einem Arzt ratsam sein. Allgemein konnte in Studien festgestellt werden, dass Dosierungen unter 30mg nur einen Einfluss auf das autonome Nervensystem haben. Erst eine höhere GABA der Aminosäure schafft es, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und das zentrale Nervensystem zu erreichen. Eine Wirkung des Nahrungsergänzungsmittel konnte innerhalb von 30 Minuten nach Einnahme festgestellt werden. Dabei ist es wichtig, dass eine Einnahme mindestens über ein paar Tage erfolgen sollte, um eine Wirkung feststellen zu können. Ideal ist eine Einnahme zwischen 100 und 300 mg pro Tag. Bestenfalls erfolgt die Einnahme abends vor dem Schlafengehen. Des Weiteren sollte auf eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Meistens ist die Aminosäure in Kapselform erhältlich. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Kapseln geschmacksneutral sind, auch ist eine Dosierung sehr einfach.

    GABA in Lebensmitteln

    Gamma-Aminobuttersäure ist in mehreren Lebensmitteln vorhanden und kann über die Ernährung aufgenommen werden. Beispiele für Lebensmittel mit einer hohen GABA-Konzentration sind Tomaten, Spargel, Kartoffeln, Kürbiskerne oder Reis. Dabei hängt die Konzentration jedoch von den Anbaubedingungen ab. Pflanzen produzieren GABA in Stresssituationen: Unterliegen die Pflanzen einem hohen Umweltstress, steigt auch die Konzentration. Dazu zählen Hitze, Kälte, Sauerstoffmangel, Dunkelheit oder ein nicht optimaler Nährstoffgehalt des Bodens. Da Lebensmittel heutzutage unter fast optimalen Bedingungen hergestellt und angebaut werden, sinkt auch der Gehalt des Neurotransmitters. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist das Keimen von Samen und Getreide. Auch bestimmte Milchsäurebakterien in Joghurts können die Aminosäure bilden. Eine weitere einfache Möglichkeit, um einen Mangel vorzubeugen oder zu bekämpfen, ist die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittel. Mittlerweile ist die positive Wirkung gut bekannt, so dass Produkte mit GABA in der Schweiz und weltweit in vielen Online-Shops, wie auch bei VITALOVE, vertreten sind. GABA kann auch durch sportliche Aktivitäten wie Yoga oder Meditation gebildet werden. Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die Einnahme über Lebensmittel am wirksamsten ist. Das kann daran liegen, dass in Lebensmitteln noch andere Stoffe und Vitamine enthalten sind. Diese können die Aufnahme des Neurotransmitters begünstigen.