Schwarzkümmel

Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist wichtig, um die Gesundheit bestmöglich zu erhalten. Ein traditionelles, nährstoffreiches Öl ist das Schwarzkümmelöl.

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Das steckt hinter Schwarzkümmel

Schwarzkümmelöl wird aus den Samen der Schwarzkümmelpflanze gewonnen. Diese ist auch unter dem Namen Nigella sativa bekannt. Die Pflanze ist nicht mit dem herkömmlichen Kümmel verwandt, den wir kennen. Sie teilen keine weiteren Gemeinsamkeiten als den Namen.
Schwarzkümmel gehört zu der Gattung der Hahnenfussgewächse. Die Verwendung geht weit in der Geschichte zurück und spielt auch heute noch eine grosse Rolle in den Bereichen der Lebensmittelzubereitung und der Heilkunde.

Schwarzkümmel in der Geschichte

Schwarzkümmel und seine Nutzung bestehen seit vielen tausenden Jahren in der Geschichte. Bereits im alten Ägypten verwendete man es als Gewürz und als Heilmittel. Man nutzte es schon frühzeitig aufgrund seiner heilenden Eigenschaften als Mittel gegen alle möglichen Beschwerden. Aufgrund seiner historischen Bedeutung wird das gewonnene Öl auch oft als das Öl der Pharaonen bezeichnet.

Die besonderen Eigenschaften

Das Öl der Schwarzkümmelsamen hat einen besonders guten Ruf. Ihm werden viele heilende Eigenschaften nachgesagt.
Es enthält ungesättigte Fettsäuren, welche positive Auswirkungen auf unseren Körper haben. Der Mensch benötigt diese, damit beispielweise das Herz und Gehirn ordnungsgemäss funktionieren kann.
Geschmacklich lässt sich Schwarzkümmel als leicht pfeffrig beschreiben. Der würzig-scharfe Geschmack macht sich vor allem gut in orientalischen Gerichten und wird zudem häufig als Zusatz für Brot verwendet.

Diese Eigenschaften werden dem Schwarzkümmel nachgesagt: (keine medizinisch-bestätigte Aussagen)

  • entzündungshemmend
  • histaminsenkend
  • verdauungsfördernd
  • cholesterinsenkend

Die verschiedenen Anwendungsbereiche

Schwarzkümmelöl ist dafür bekannt, vielseitig anwendbar zu sein. Ob zur äusserlichen Anwendung oder von innen heraus, es ist für seine gesunden Eigenschaften bekannt. Die naheliegendste Anwendung ist die, das Öl in der Küche zu verwenden. Die würzige, leicht scharfe Note verleiht Deinen Gerichten das gewisse Etwas. Die Dosierung sollte allerdings vorsichtig erfolgen, da der Geschmack sehr intensiv sein kann. Besonders in nahöstlichen und asiatischen Ländern wird das Öl zur Lebensmittelzubereitung verwendet.
Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist die Verwendung in Form eines Nahrungsergänzungsmittels. Dafür kann das Öl auf einen Löffel gegeben und so eingenommen werden. Wem das geschmacklich nicht zusagt, der kann Schwarzkümmelöl auch als Kapsel einnehmen und verzichtet so auf den Geschmack. Diese nimmst Du einfach mit ausreichend Flüssigkeit ein. Wenn das Öl als Nahrungsergänzungsmittel genutzt wird, ist dabei immer auf die Verzehrempfehlung zu achten.
Das Öl ist auch in den Bereichen der Haut- und Haarpflege beliebt. In der Hautpflege setzt man vor allem auf seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften. Zudem spendet es Feuchtigkeit.
Für die Pflege der Haare kann man das Öl auf diese auftragen. Es fördert den Glanz und kurbelt die Bildung von Keratin an.

Vorkommen von Schwarzkümmel

Schwarzkümmel wird vor allem in den Regionen Westasien und Nordafrika angebaut. Relevante Herkunftsländer sind zum Beispiel Indien, Türkei, Iran und Pakistan. Zum Teil kommt er auch aus den Regionen rund um das Mittelmeer.

So wird Schwarzkümmelöl hergestellt

Schwarzkümmelöl wird aus den Samen der Schwarzkümmelpflanze gewonnen. Dazu werden die Samen erst gereinigt, dann getrocknet und anschliessend kalt gepresst. Bei dem Kaltpressverfahren bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe weitestgehend erhalten.

Mögliche Nebenwirkungen

In der Regel treten keine gefährlichen Nebenwirkungen bei der Einnahme und Verwendung des Öles auf. In einigen Fällen kann es möglicherweise zu Überdosierungen und Unverträglichkeiten kommen. Die Folgen davon sind Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. 
Häufiger tritt es auf, dass man aufstossen muss, da die Magenschleimhaut gereizt werden kann.
In der Schwangerschaft sollte man auf die Einnahme von Schwarzkümmelöl verzichten, da es wehenfördernd wirken kann.

Schwarzkümmelöl für Hunde

Das Öl ist nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Vierbeiner interessant. Hunde profitieren insofern von Schwarzkümmelöl, dass dadurch die Fellpflege unterstützt wird. Ein weiterer entscheidender Grund, den Hund mit dem Öl zu versorgen, ist der Schutz gegen Zecken. Diese sind von dem mit dem Öl versetzten Blut abgeneigt und beissen nicht mehr zu.
Da es nicht nur Dir, sondern auch Deinem Hund helfen kann, ist es ein echter Allrounder.

Schwarzkümmelöl kaufen bei Vitalove

Bei uns kannst du Schwarzkümmelöl sowohl als Öl selbst, als auch in Form von Kapseln kaufen. Es ist ein regelrechter Alleskönner und kann sowohl zum Kochen als auch als Nahrungsergänzungsmittel und zur äusserlichen Anwendung verwendet werden. Dabei bewährt es sich schon seit tausenden Jahren und hat seinen guten Ruf allemal verdient.

Häufig gestellte Fragen

Das Öl enthält ungesättigte Fettsäuren und ist daher für verschiedene Körperfunktionen wichtig. Es unterstützt unter anderem die ordnungsgemässe Funktion von Herz und Gehirn. Zudem wirkt es entzündungshemmend und hat positive Auswirkungen in Bezug auf Allergien.

Schwarzkümmelöl wird aus den Samen der Schwarzkümmelpflanze gewonnen. Die Samen werden für die Herstellung gereinigt, getrocknet und kalt gepresst.

Um von den positiven Eigenschaften des Öles zu profitieren, empfiehlt es sich, 1-2 Teelöffel pro Tag einzunehmen. Achte bitte immer darauf, die empfohlene Verzehrmenge nicht zu überschreiten, um mögliche Nebenwirkungen durch Überdosierung auszuschliessen.

Zu den Inhaltsstoffen zählen Mineralstoffe wie Zink, Selen, Kupfer und Magnesium. Weiterhin enthält Schwarzkümmelöl ungesättigte Fettsäuren, Aminosäuren und Vitamine.

Das Öl aus den Schwarzkümmelsamen ist sowohl als ätherisches und auch als kaltgepresstes Öl erhältlich. Die ätherische Variante ist vorrangig für den heilsamen Zweck vorgesehen. Das kaltgepresste Öl eignet sich zur Zubereitung und Verfeinerung von Speisen.

Im Normalfall treten keine bedenklichen Nebenwirkungen bei der Einnahme des Öles auf. Mögliche Unverträglichkeiten können maximal zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen.