Ackerschachtelhalm

Ob als Tee, Badezusatz oder gemahlen in der Suppe: Ackerschachtelhalm lässt sich nicht nur innerlich, sondern auch äusserlich verwenden. Die vielen gesunden Inhaltsstoffe waren schon in der altertümlichen Pflanzenheilkunde bekannt und das Kraut wurde gerne genutzt. Auch heute wissen viele die Vorteile von diesem zu schätzen und halten vor allem im Sommer Ausschau nach den jungen Trieben des Schachtelhalms.

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Ein reines Naturprodukt

Bereits vor ungefähr 400 Millionen Jahren war der Ackerschachtelhalm, auch Schachtelhalm oder Zinnkraut genannt, in unserer Flora vertreten. Damals war dieser baumgross und in den europäischen Wäldern mit anderen Pflanzen, wie beispielsweise den Riesenfarnen, vertreten. Da die Pflanze keine Blüten hat, vermehrt sie sich jedes Jahr durch Sporen. Man kann Ackerschachtelhalm erkennen, indem man im Frühjahr nach hellbraunen, astlosen Sprossen Ausschau hält, welche Ähnlichkeiten mit Pilzen haben. Zum Sommer hin verwelken diese Sprossen und machen Platz für die grünen Sprossen, welche die wichtigen und gesunden Inhaltsstoffe beinhalten. Diese bleiben bis zum Herbst bestehen. Diese Sommertriebe erinnern durch ihre besondere Form an kleine Nadelbäume. Aus jedem Stängel wachsen mehrere kleine, grüne Zweige. Diese ersetzen die Blätter der Pflanze und haben einen Durchmesser von ungefähr 3 bis 5 Millimeter. Sie sehen zwar leicht buschig aus, fühlen sich jedoch sehr hart an.  Es handelt sich um eine mehrjährige Pflanze, welche ungefähr 10 bis 50 Zentimeter hoch wird. Sie ist geruchslos und wächst in Europa und Nordasien auf Feldern, Wiesen oder Äckern. Ein wichtiges Detail ist das unterste Glied der Pflanze. Dieses ist länger als die Scheide des Hauptsprosses. Darauf sollte beim Pflücken geachtet werden, denn es besteht Verwechslungsgefahr mit dem Sumpfschachtelhalm, welcher giftig ist und gerne in feuchten Gebieten wächst.

Viele nützliche Inhaltsstoffe

Ackerschachtelhalm zeichnet sich durch seinen hohen Gehalt an Kieselsäure aus. Früher wurde das Kraut zum Polieren von Töpfen verwendet und galt als eine Art Schmirgelpapier. Die Töpfe bestanden früher oftmals aus Zinn, sodass der Name „Zinnkraut“ entstanden ist. Aber auch andere gesunde Inhaltsstoffe sind enthalten. Bereits im Mittelalter wurde Ackerschachtelhalm als pflanzliches Heilmittel genutzt. Dann jedoch geriet dieses in Vergessenheit. Erst der Pfarrer Sebastian Kneipp, welcher als Begründer der Wassertherapie gilt, setzt das Kraut wieder bewusst ein und wusste seine Inhaltsstoffe zu schätzen. Vor allem die grünen Sommertriebe bestehen aus vielen nützlichen Inhaltsstoffen. Etwa 10 Prozent mineralische Bestandteile sind in diesen vorhanden, welche aus Kieselsäure und weiteren wasserlöslichen Silikaten bestehen. Auch 0,2 bis 0,9 Prozent Flavonoide sind enthalten, die sich primär aus Kämpferol und Quercetin zusammensetzen. Auch Carbonsäure, Glykoside und Kalium sind enthalten. Den geringsten Anteil machen Alkaloide, wie beispielsweise Nikotin, aus.

Zur innerlichen und äusserlichen Anwendung geeignet

Ackerschachtelhalm lässt sich sehr vielseitig verwenden. Da der Gehalt an Kieselsäure sehr hoch ist, schmeckt dieser jedoch eher holzig. Dennoch lassen sich die jungen Triebe gehackt oder gemahlen als Beigabe zu Saucen, Suppen oder Smoothies verwenden. Eine weitere Möglichkeit zur innerlichen Anwendung ist es, mit Ackerschachtelhalm Tee zu kochen. Dazu kann das Kraut entweder frisch verwendet oder nach der Ernte zunächst getrocknet werden. Dann sollte ein Teelöffel des Schachtelhalms mit 250 Milliliter kaltem Wasser übergossen werden. Diese Mischung wird über mehrere Stunden stehen gelassen und anschliessend aufgekocht. Nach dem Absieben der Kräuter kann der Tee warm genossen werden. Noch einfacher ist es, bereits fertig abgepackten Tee, wie beispielsweise bei VITALOVE, zu kaufen. Auch eine Ackerschachtelhalm-Tinktur lässt sich herstellen. Dazu wird das Kraut klein geschnitten und in einem verschliessbaren Gefäss mit hochprozentigem Alkohol übergossen. Anschliessend lässt man die Flüssigkeit vier Wochen ziehen. Nun muss diese nur noch durch einen Kaffeefilter gefiltert werden. Die Tinktur kann nicht nur äusserlich, sondern auch innerlich verwendet werden. Eine weitere Möglichkeit zur äusseren Anwendung ist es, Ackerschachtelhalm in das Badewasser zu geben. Hierzu reichen schon zwei Teelöffel des Krautes als Beigabe zu einem Vollbad. Auch Cremes, Salben oder Umschläge lassen sich aus dem Kraut herstellen. 
Wichtig ist jedoch, dass man bei der Einnahme von Ackerschachtelhalm darauf achtet, diesen nicht zu lange ohne ärztliche Betreuung zu konsumieren. Auch wenn es keine wirklichen Dosierungsvorgaben gibt, sollte bestenfalls schon vor Beginn der Einnahme mit einem Arzt über das Vorhaben gesprochen werden. Vor allem bei Her- oder Nierenproblemen sollte auf die Einnahme verzichtet werden.

Häufig gestellte Fragen

Ackerschachtelhalm lässt sich sowohl in Europa als auch im asiatischen Raum finden. Nicht nur auf Wiesen oder Äckern, auch am Wegesrand lassen sich im Sommer viele der Pflanzen finden und einfach pflücken.

Ob in Form von Tees, als Kräutermischung oder als Badezusatz – Ackerschachtelhalm ist in gut sortierten Reformhäusern zu finden, aber auch in Onlineshops wie VITALOVE vertreten. Wer Wert auf eine besonders hohe Qualität legt, sollte beim Kauf auf das Bio-Siegel achten.

Das Kraut zeichnet sich durch seine hellbraunen, astlosen Sprossen Ausschau hält, welche Ähnlichkeiten mit Pilzen haben und im Frühjahr zu finden sind. Zum Sommer hin verwelken diese Sprossen und machen Platz für die grünen Nachkömmlinge, welche bis zum Herbst bestehen bleiben und gepflückt werden können.

Bei der Einnahme sollte darauf geachtet werden, das Kraut nicht zu lange ohne ärztliche Betreuung zu konsumieren. Es gibt zwar keine konkreten Dosierungsvorgaben, jedoch sollte bestenfalls schon vor Beginn der Einnahme mit einem Arzt über diese gesprochen werden. Vor allem bei Her- oder Nierenproblemen sollte auf die Einnahme verzichtet werden.

Das gepflückte Kraut sollte möglichst trocken aufbewahrt werden, am besten in einem Behälter mit Verschluss. Kauft man ein bereits verarbeitetes Produkt, sollte dieses je nach Herstellerangaben aufbewahrt werden. Meistens sollte dieses an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden, welcher eine konstante Temperatur hält und fern von Licht oder Sonneneinstrahlung liegt.

Der Geschmack lässt sich als sehr holzig beschreiben. Dies liegt an dem hohen Gehalt an Kieselsäure. Das Kraut lässt sich jedoch sehr vielseitig benutzen, so dass der Geschmack kaum mehr auffällt. So lassen sich die jungen Triebe gehackt oder gemahlen als Beigabe zu Saucen, Suppen oder Smoothies verwenden